Die wichtigste Umstellung von MS Word auf SciFlow ist die Art, wie Kapitel und Überschriften angelegt werden. In MS Word wird eine Überschrift häufig implizit angelegt (z. B. durch höhere Schriftgröße, andere Schriftart). 

SciFlow dagegen hält es mit den Überschriften sehr formal, d. h. es muss immer angegeben werden, um welche Ebene der Überschrift es sich handelt. Das bedeutet, dass jedes angelegte Kapitel automatisch auch ein H1, also eine Überschrift (engl. heading) der ersten Ordnung ist. Jedes weitere Unterkapitel innerhalb eines Kapitels ist daher eine Überschrift untergeordneter Ordnung von H2 bis H5.

Wieso ist das wichtig? 

SciFlow benötigt diese Informationen, um die Arbeit automatisch anzupassen. Du brauchst dich nicht um die Nummerierung der Überschriften zu kümmern. Auch Schriftgröße und -art werden für jede Überschrift und Absatz richtig angewendet. SciFlow unterstützt dabei bis zu fünf Überschriftenebenen.

Beim Anlegen der Struktur der Arbeit, könnt ihr den Überblick behalten, in dem ihr in der Seitenleiste das Inhaltsverzeichnis (Doument outline) öffnet.

In dem Inhaltsverzeichnis werden auch verwendete Abbildungen und Tabellen angezeigt.

Kapitel und Unterkapitel hinzufügen

Mit einem Klick auf die [+]-Schaltfläche könnt ihr einem Dokument ein weiteres Kapitel hinzufügen.

Mit einem Klick auf das Icon für Fließtext erscheint ein Menü, aus der Überschriften anderer Ordnung innerhalb des aktiven Kapitels ausgewählt werden können (zum Beispiel H2 für eine Überschrift zweiter Ordnung).

Querverweise

Ihr könnt das Inhaltsverzeichnis übrigens auch dafür verwenden, Querverweise zu erstellen. Zieht einfach den Eintrag aus dem Inhaltsverzeichnis in die gewünschte Stelle im Text. Sollte Kapitel 1 später Kapitel 2 werden, aktualisiert SciFlow den Verweis automatisch. Hier findet ihr einen ausführlichen Artikel dazu.

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